Massoud Godemann Vita

„… Reza Massoud Godemann gehört für mich zu den interessantesten und individuellsten Gitarristen der europäischen Szene.…“ Lothar Trampert – Gitarre und Bass Magazin „Der Poet unter den Jazzgitarristen“ Klaus Mümpfer – Rhein Main Presse Massoud Godemann Vita Am Anfang war das Lied.

Das Lied, das es zu begleiten galt. Im zarten Alter von zehn Jahren bekam Massoud eine Gitarre in die Hand gedrückt. Drei Akkorde – und die Liebe zur Gitarre war geweckt. „Ich kann und will nicht von ihr lassen.“ Der Weg zum Jazz führte über den Rock ’n’ Roll und seine Kraft. Weiter zu Hardrock und Heavy Metal, zu ersten Bands und ersten Versuchen, eigene Musik zu spielen. Mite Progressiv Rock wurden die Ohren neugieriger, und da kam er, der Longplayer, der alles umriss, der Longplayer, der ihm den Jazz nahebrachte, der Longplayer, der ihn zwang, sich musikalisch neu zu erfinden: „Intercontinental“ von Joe Pass. Und so wurde nachhaltig die Saat des Jazz in Massoud Godemann ausgebracht. Mit Sängerinnen, Geiger, Gitarristen und Bläser stießen PartnerInnen oder Co ProduzentenInnen hinzu. Es „swingte“ nicht unerheblich in norddeutschen Landen. Dabei sollte es nicht bleiben, Godemann tauchte tiefer ein, schöpfte Wissen von erfahrenen Künstlern und ihrer Kunstfertigkeit. In Wien studierte der Hamburger Jazzgitarre, wurde das erste Massoud Godemann Trio geboren. Sie traten neben dem Studium zwei-, dreimal die Woche auf – „Realtime-Learnig“. Das erste Massoud Godemann Trio spielte schon ausschließlich seine Kompositionen.

1992, zurück in Hamburg, spielte der Gitarrist in diversen Genres Formationen, Produktionen und Experimenten. Dazu zählten · „Souleyes“ · „Godemann Clasen Band“ · „Godemann Tuxen Band“ · „Godemann Calvo Duo“ · „World Slum Love“ (Theaterproduktion mit Schauspielerin Isabel Navarro) · „Das Begräbnis der Sardine“ („Poetry“-Lesung mit Isabel Navarro) · Gründung der Jazzinitiative „A.L.P.H.“ zur Extrapolation der Evolution im deutschen Jazz · Solojazzguitar Performance-Reihe „Colors in Jazz“

Godemann sieht sich als umfassenden Künstler. Er ist Komponist, Didaktiker, Autor und auch so etwas wie ein Jazz-Philosoph. Das läuft:

· 2001: Die Formation MG3 wird aus der Taufe gehoben und begeistert bis heute sein Publikum. Drei CDs, unendlich viele Gigs und Pressestimmen, die voller Lob sind.

· 2008: Die Vorlesungsreihe „Durch Struktur zur Freiheit“ an der TU Braunschweig mit dem Architekten Carsten Roth begründet und arbeitet die Gemeinsamkeiten von Architektur und Musik heraus.

· 2012: Das Godemann Bauder Duo formiert sich, das mit seinem zweiten Album „Beautiful Mind“ gerade heftig abräumt und immer neue Klangwelten erobert.

· 2016: Das Trio „Barocco Blue“ brilliert mit einem neuen Konzept der „Kollektivimprovisation“ mit Blick auf den ganz besonderen Kontrapunkt. Es ist der kammermusikalische Aspekt, der Einzug in den Godemann.Jazz hält und auf große Resonanz stößt.

· 2021 erscheint das Lehrbuchdebüt „Talkin‘ Jazz – Soloing 1“, das in der Fachpresse und bei Musikern so gut ankommt, dass kurz nach Veröffentlichung die zweite Auflage in Druck geht.

2022: Die Soloproduktion „Colors in Jazz II“ und das Lehrbuch „Talkin’ Jazz – Soloing II“ werden 2022 erscheinen und die Glut des European Jazz in Performance und Lehre weiter schüren. Godemann Solo, Godemann Bauder Duo, MG3, Barocco Blue und viele Projekte bleiben auf der Spur. Es ist Jazz!