Massoud Godemann Vita

 „… Reza Massoud Godemann gehört für mich zu den interessantesten und individuellsten Gitarristen der europäischen Szene.…“  Lothar Trampert – Gitarre und Bass Magazin

„Der Poet unter den Jazzgitarristen“ Klaus Mümpfer – Rhein Main Presse

Am Anfang war das Lied.
Das Lied, das es zu begleiten galt. Die Scouts sangen Lieder. Im zarten Alter von 10 Jahren drückte man ihm eine Gitarre in die Hand, zeigte ihm 3 Akkorde, denn die Goldkehlchen im Umfeld wollten unbedingt singen und suchten ihr Opfer. Doch war es schnell gefunden, denn die Gitarre begeistert ihn bis heut und er kann einfach nicht von ihr lassen.

Dann kam der Rock’n Roll – unwiderstehlich in seiner Kraft und der seinerzeitigen Unangepasstheit. Er gründete seine erste Band. „Stone Age“ nannten sie sich und fanden seinerzeit den Namen noch originell. Aber es war die Wiege des Kreierens. Eine Vorform des Komponierens brach sich Bahn und man schuf schon mal so etwas wie Eigenes.

Es folgte die Heavy Metal Phase, nannte sich damals aber noch Hardrock. Die Begegnung mit den ersten Intelektuellen ließ so etwas wie Progressiv Rock entstehen und die Ohren wurden immer neugieriger und neugieriger und suchten nach Stimulation. Porno für die Ohren musste her.

Und da kam er, der Longplayer, der alles umriss, der Longplayer der ihm den Jazz nahebrachte, der Longplayer, der Ihm das Hirn quirlte: „Intercontinental“ von Joe Pass.

Und so wurde nachhaltig die Saat des Jazz in ihm ausgebracht, die bis heute den Weg ins Licht sucht.

Sängerinnen, Geiger, Gitarristen und Bläser waren PartnerInnen oder Co ProduzentenInnen und es „swingte“ nicht unerheblich in norddeutschen Landen.

Doch eines Tages wollte er mehr Wissen.Wissen von Erfahrenen Künstlern schöpfen und sich an ihrer Kunstfertigkeit labend weiterzuentwickeln.

Wien war nun sein neues Zuhause und er studierte dort am AIM Jazzgitarre. Er fand dort sofort seine „Jungs“ und das erste Massoud Godemann Trio war geboren. Wien war heiß. Das Trio spielte, neben dem Studium, 2-3 Mal die Woche und so wurde Herr Godemann im Strudel  des „Realtimelearnig“ mitgerissen. Auch das erste Massoud Godemann Trio spielte schon ausschließlich seine Kompositionen.

1992 gings zurück in die Heimat.

Frisch in Hamburg eingetroffen, wollte er erst einmal ein wenig weg von der reinen Jazzperformance und wirkte als Sideman in den unterschiedlichsten Genres und diverse Künstler und Glücksritter säumten seinen Weg bis zum 2ten Massoud Godemann Trio.

Und da waren sie nun die Jungs, die Partner nach denen man sich sehnt. Gerd Bauder am Bass und Michael Pahlich an den Drums. März 2001 wurde das MG3 aus der Taufe gehoben und begeistert bis heute sein Publikum.

Drei CDs, unendlich Gigs und eine Pressemappe die vor Positivgoutierungen nur so platzt. 2021 folgte das Godemann Bauder Duo, welches mit seinem zweiten Album „Beautiful Mind“ gerade heftig abräumt.

Januar 2021 erschien das Lehrbuchdebüt „Talkin‘ Jazz- Soloing 1, welches quer durch die Journaille Beachtung fand und schon im Juli 2021 in die 2te Auflage ging.

Die Soloproduktion „Colors in Jazz II“ und das Lehrbuch „Talkin’ Jazz – Soloing II“ werden 2022 erscheinen und die Glut des European Jazz in Performance und Lehre, weiter schüren.